Nachdem ich in meinem vorigen Beitrag auf das Produkt Riester eingegangen bin, möchte ich euch heute vom Prinzip der betrieblichen Altersvorsorge berichten.
3. Berufsstart – Betriebliche Altersvorsorge (bAV)
In meiner Firma wird die betriebliche Altersvorsorge hoch angepriesen. Mehrmals im Jahr gibt es Beratungstermine und ich dachte mir: „Lohnt sich vielleicht, sich das mal anzuhören.“ Wieder begrüßte mich ein junger Mann und zeigte mir auf, wie ich mit 388€ von meinem Brutto-Gehalt die maximale staatliche Förderung erhalte. Da das Geld von meinem Brutto abgeht (auch Entgeltumwandlung genannt), würde ich netto nur 186€ davon mitbekommen. Klingt an sich ja schon mal ganz nett. Mit 67 hätte ich dann je nach Modell eine garantierte Rente von 665€ bis 940€. Bei einer jährlichen Rendite der Fonds von 8% sogar 8.248€. In meinem Alter würde sich ein solcher Vertrag ganz besonders lohnen. Nach 45min fing er an, irgendetwas auszudrucken und wollte den Vertrag unter Dach und Fach bringen. Er war verdutzt, als ich ihm entsetzt mitteilte, dass ich sowas doch nicht sofort unterschreibe. Es ging hier bei meinen Beträgen um über 200.000€!!!, die ich in den nächsten 46 Jahren einzahlen würde. Ich sollte mal eben nebenbei nach 45 Minuten Gespräch etwas im Wert eines kleinen Einfamilienhauses kaufen?
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