Was hat unsere Hochzeit gekostet? Teil 2

Im letzten Artikel habe ich die größten Kostenblöcke unserer Hochzeit aufgeführt. In diesem Artikel geht es um den „Kleinkram“ bzw. auf Schwäbisch „Kloikruscht“.

Musik

Da ich Backstreet Boys, Spice Girls und Co. nicht mehr hören kann, sparten wir uns das Geld für einen DJ (meines Wissens ca. 500-800€). Stattdessen gab es eine gemietete Musikanlage (180€) mit angeschlossenem Laptop. Darauf war eine von mir zusammengestellte Musikliste (mit dem Programm Spotify) und eine Anleitung für unsere Gäste, wie sie ihre Musikwünsche dort hinzufügen können. Durch die simple Regel: „Jeder der ein Lied auf die Liste setzt, muss dazu auch tanzen!“ war abends immer jemand auf der Tanzfläche. Spontan habe ich einen Papp-Aufsteller mit dem Namen „DJ-Spotify“ gebastelt.

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Wieso ich meinen Netflix-Account vermisse

Ich habe eine Weile überlegt, wie ich diesen Artikel nenne. Zwischendrin stand im Titel „Finanzielle Sorglosigkeit ist besser als Unabhängigkeit“, „Es geht bergauf.“ und „Wahrscheinlich habe ich die finanzielle Sorglosigkeit erst mal erreicht“. Hauptsächlich ging es mir darum, mal wieder ein Lebenszeichen zu geben, weil ich das Bloggen ein wenig vermisse.

Die letzten Jahre waren bei mir turbulent und geprägt durch Jobwechsel, Fernstudium und private Ereignisse. Dadurch hatte ich nahezu keine Freizeit mehr. Die letzten Monate versuche ich deswegen wieder Land zu gewinnen, lange To Do-Listen abzuarbeiten und mal wieder Zeit für mich zu haben.

Darum dreht sich mein Leben gerade

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Kurzes Lebenszeichen – Ein Leben ohne Langeweile

Hi zusammen, da mein letzter Beitrag schon 5 Monate her ist, wollte ich nur mal kurz ein Lebenszeichen geben und was mich gerade so beschäftigt. Ich starte mal mit Luxusproblemen, bevor die ernsteren Themen kommen.

Fernstudium

Vor 2 Jahren habe ich die Branche gewechselt. Ich war über 9 Jahre im Anlagenbau und bin nun in der Software-Entwicklung. Als Projektleiterin muss ich nicht Informatik studiert haben, aber es schadet auch nicht. Die Zeit, die ich früher in meinen Blog investiert habe, fließt seitdem in mein Informatik-Fernstudium. Bisher konnte ich mir das Lernpensum recht frei einteilen, aber letztes Semester leider nicht. Ein Pflicht-Programmier-Praktikum nahm wesentlich mehr Zeit in Anspruch als geplant, sodass ich nach der Arbeit oft noch bis tief in die Nacht und jedes Wochenende etwas fürs Studium machen musste. Als 6er-Team hatten wir die Aufgabe, einen virtuellen Lernraum für Lerngruppen zu entwickeln. Wir haben uns dafür entschieden, diesen Raum als eine Art Spiel umzusetzen (siehe Bild). Man kann sich gleichzeitig mit anderen Nutzern in einem Raum bewegen & miteinander chatten und verschiedene Funktionen (z.B. Texteditor, Whiteboard) ausführen, wenn man die Möbel im Raum anklickt. Letztlich sind wir als Gruppe recht zufrieden mit unserem Ergebnis und vor allem froh, ein bisschen Entwickler-Luft geschnuppert zu haben, wo man Sätze sagt wie „Ist dein Branch schon auf Master? Mergst du selbst oder soll ich das nach dem Approven machen?

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Uns geht’s gut

Ich werde manchmal gefragt, ob ich bald mal wieder einen Beitrag schreibe, in dem es nicht nur um „Uns geht es gut“ geht. Ehrlich gesagt, gibt es bei mir einfach nicht viel Anderes zu berichten. 🙂

Mein Freund und ich arbeiten nun seit März 2020 im Homeoffice. In der Zeit hat sich bei uns nicht wirklich was geändert. Wie auch vor Corona-Zeiten sehen wir ab und zu mal unsere Familie, allerdings weniger. Unsere Freunde sehen wir überwiegend nur noch virtuell. (Auch die große Finanzmesse Invest fand dieses Jahr nur digital statt.)

Ich nutze meine Freizeit primär zum Ausschlafen, für mein Fernstudium und Netflix. Die Zeit geht schnell vorbei. Keine Ahnung, ob das an dem eintönigen Corona-Alltag liegt oder einfach daran, dass ich älter werde.

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Jahresrückblick 2020

Vor einem Jahr hatte ich prognostiziert, dass 2020 bestimmt ein tolles Jahr wird. Ob 2020 wirklich besser als 2019 war? Eher nicht, aber es war auch nicht alles schlecht.

Dieses Jahr war vieles anders

Die ein oder anderen erinnern sich vielleicht daran, dass ich schon seit längerem in die IT-Richtung wollte. Letztes Jahr gab es deswegen für mich einen harten Cut: Ich arbeite nicht mehr im Maschinenbau, sondern arbeite nun als IT-Projektleiterin bei einem neuen Arbeitgeber. Zum Glück konnte ich im Februar noch viele meiner neuen Kollegen kennen lernen.

Seit Mitte März arbeiten mein Freund und ich im Homeoffice.

Für mich war diese Umstellung nicht ganz so schlimm wie befürchtet. Zwischen meinem Arbeitgeberwechsel hatte ich 3 Monate frei und habe für mein Fernstudium gelernt. Dadurch wusste ich bereits, dass ich alleine gut klar komme. In Kombination mit Corona war die Sache allerdings etwas schwieriger, weil meine sozialen Kontakte sich auch im privaten Umfeld dadurch sehr reduziert haben. Video-Calls sind ein Trost, ersetzen realen Kontakt leider nicht.

Weil ich nun so viel Zeit zuhause verbringe, beschäftige ich mich untypischerweise viel mit meiner Inneneinrichtung.

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