Exstudentin feiert 5-Jähriges!

Auf diesen Beitrag freue ich mich schon eine Weile. Mein Blog wird 5 JAHRE!!! Als ich 2015 mit dem Bloggen angefangen habe, war die Finanzszene noch eine recht kleine Nische. Seit dem hat sich viel getan und ich möchte meine Zeit als Bloggerin heute ein wenig Revue passieren lassen. Ich habe ein paar Funfacts [*] in Klammern erwähnt, die ihr ganz unten beim Artikel nachlesen könnt.

Wie alles begann

Ich hatte als Schülerin rund 1000€ Erspartes und im Studium blieb kaum mehr hängen. 2013, mit dem Berufseinstieg als Ingenieurin sammelte sich langsam Geld auf meinem Konto. Ich erinnerte mich daran, dass mein BWL-Dozent mal ETFs erwähnt hatte, sodass ich bei google danach suchte und auf dem Blog zendepot.de landete. Bei seinem Artikel „Kennst du deinen maximalen Lebensstandard?“ kommentierte ich 2014 das erste Mal und brauchte einen Namen. Aufgrund meines studentischen Lebensstils (mein Abschluss war erst 1 Jahr her) wählte ich den Namen Ex-Studentin [*1]. Da ich unter den Namen immer mehr kommentierte, nannte ich 2015 auch meinen Blog so [*2].

Mein erstes Usertreffen

Die damals vermutlich bekannteste weibliche Finanzbloggerin war Alexandra von Sauerkraut und Zaster. 2016 veranstaltete sie ein Lesertreffen, was damals noch nicht üblich war [*3]. Dort habe ich einige Personen getroffen, die danach noch öfter meine Wege kreuzten. Ich bekomme es leider nicht mehr richtig zusammen, wer alles dort war. Ich erinnere mich an einige Blogger wie Stefan & mafis90. Mit Blogger Pfennigmillionär[*4] bin ich hingefahren (eine Strecke = 650km), weil wir zufällig in der gleichen Stadt wohnten. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber u.a. Dummerchen, Geld-Katze und Lars Hattwig müsste ich an dem Tag kennen gelernt haben.

Was ich in den 5 Jahren erlebt habe

Man lernt als Blogger viele Menschen kennen und ich finde es schön, dass ich mittlerweile auch viele Namen & Gesichter zu meinen Lesern kenne. Die meisten Kommentare (240!) hat der Artikel „Meine ETF-Sparpläne kosten bald etwas – so geht’s weiter – Teil 2„. Ein Highlight war es auch, mit anderen Finanzinteressierten unterwegs zu sein. Ich erinnere mich gerne an die FIWE in Budapest zurück, mein Lesertreffen in Stuttgart & auch die Blogger-Treffen in Kassel waren gemütliche Runden, die ich vermisse.

Weiteres Vorteil eines Blogs: Man muss häufig seine Comfortzone verlassen. Ich war in einigen Medienformaten unterwegs.

Alles in allem sehr coole Erfahrungen, die ich nicht missen möchte.

Die Welt: Zeitungsartikel über Nico von Finanzglück & mich

Mein Bloggerdasein

Anfangs habe ich meinen Blog für mich behalten und nicht mal meinen Eltern davon erzählt. Ich hatte Angst davor, wie mein Umfeld auf mein Hobby reagiert. Über private Finanzen zu reden ist teilweise noch ein Tabu-Thema und nicht jeder versteht, wieso man freiwillig so viel aus seinem Privatleben preisgibt.

Letztlich hat mein Umfeld auf meinen Blog recht locker reagiert.

Manche lesen sogar fleißig mit. Ich schreibe immer noch viel über meine Alltagsentscheidungen, wobei ich die wichtigsten Themen (Ehe, Unterhalt, BUV..) dadurch bereits vor einigen Jahren abhaken konnte. Während ich 2016 noch jede Woche einen neuen Artikel veröffentlichte, ist es mittlerweile nur noch rund 1 Artikel im Monat. Ideen habe ich noch einige (40 Entwürfe warten darauf, weitergeschrieben zu werden), aber Zeit ist für mich ein rares Gut geworden. Ich nutze meine Freizeit aktuell primär für Literatur im Bereich Gesundheit & für mein Fernstudium.

Ich finde es schön, dass sich eine Finanzcommunity gebildet hat, bei der man immer irgendwo Gleichgesinnte zu beliebigen Themen findet.

Die Schattenseiten des Bloggerlebens

Im letzten Artikel habe ich bereits den Erfolg vieler meiner Blogger-Kollegen erwähnt. Manchmal frage ich mich:

„Wieso habe ich nicht mehr aus meinem Blog gemacht?“

Ich bin mir immer noch nicht sicher, was die primäre Antwort dafür ist. Ich weiß nicht, ob es meine Blogger-Kollegen auch so empfinden, aber es gibt auch unschöne Seiten. Ein Blog kann zum zweiten Hamsterrad werden. Zwar kann man damit auch Einnahmen generieren (z.B. durch Werbung, durch eigene Produkte), aber um davon leben zu können, muss man viel Arbeit reinstecken und profitable Kooperationspartner finden. Man ist unter Druck, Inhalt zu liefern und sich das passende Netzwerk aufzubauen. Man bekommt primär Anfragen, ob man nicht kostenlos oder für 50€ Werbung machen will.

Das Leben als digitaler Nomade kann einsam sein, weil man sich viel aktiver ein soziales Umfeld mit ähnlichem Lebensstil aufbauen muss [*6]. Was man auch abkönnen muss, sind negative Kommentare oder Fingerpointing: Jede Aussage oder Aktion wird von anderen bewertet. Dabei hat man keine Chance, es allen Recht zu machen. Auch an rechtliche & steuerliche Themen muss man als Blogger denken.

Wie geht’s bei mir weiter?

Meine Aufrufe sinken seit 2018, da ich auch nicht mehr so viele Artikel veröffentliche und meinen Blog nicht aktiv bewerbe. Da die Nische nun so groß ist, geht man in der Masse schneller untern. Gefühlt setze ich aufs falsche Medium:

Eine größere Reichweite hat man mittels Instagram, Facebook und Youtube.

Vielleicht gibt es noch weitere Plattformen, deren Name ich nicht mal kenne. Aber damit muss ich leben. Ich mag das Blogformat, weil man Artikel besser vorbereiten kann. Als Leser kann man die Artikel besser überfliegen und die Suchfunktion nutzen.

Ob ich meinen Blog irgendwann mal monetarisiere (z.B. durch amazon Links) muss ich mal schauen. Überlege ich schon seit vielen Jahren, aber die Faulheit siegte bisher. Ich will meine Freizeit weiterhin primär Nicht-Finanz-Themen widmen und meinen Job als Ingenieurin >nicht< gegen ein Full-Time-Leben als Bloggerin tauschen.

Ich halte das Thema Finanzen für eine wichtige Basis im Leben.

Aber eben nur eine Basis. Wenn man die Basis hat, ist der Rest ein Selbstläufer und muss sich nicht jeden Tag damit beschäftigen.

Ich freue mich aber nach wie vor über Kommentare und Mails von euch. Dafür nehme ich mir gerne Zeit 🙂 Ich finde es schön zu lesen, was euch so bewegt. Egal, ob zum Thema Finanzen oder nicht. [*7]

Vielen Dank an euch alle!

Vielen Dank an alle, die hier immer wieder vorbei schauen. Die hier still mitlesen, fleißig kommentieren oder mir Emails schreiben. Danke an diejenigen, die ich auch real bereits treffen durfte und diejenigen, die mittlerweile fester Bestandteil meines privaten Umfelds sind ❤

Mein Plan ist weiterhin, dass wir alle miteinander gesund & sorgenlos alt werden.

Danke schön!

Funfacts

*1 Wenn ich mich recht erinnere, gefiel mir der Name Ex-Studentin nicht mal sonderlich, weil ich an „Ex-Frau“ denken musste. „Aber kann man ja jederzeit noch ändern“, dachte ich mir. Denkste‘..

*2 Ich wollte meinen Blog eigentlich lebenswert.de nennen, aber die URL war bereits vergeben.

*3 Einige Blogger schrieben anonym. Ohne Name, Impressum oder Fotos.

*4 Einige Blogger-Kollegen, die 2015 noch aktiv waren, gibt es leider nicht mehr. Diejenigen, die noch aktiv sind, sind dafür heute umso erfolgreicher.

*5 Die Anfrage eines privaten Senders habe ich abgelehnt, weil man den sparsamen Lebensstil sehr überspitzt darstellen wollte.

*6 Da ich seit März im Homeoffice arbeite, sehe ich den Punkt nicht mehr als so schlimm an.

*7 Mich beschäftigt aktuell mein Kräutergarten. Bei mir überleben für gewöhnlich keine Pflanzen, aber meine 10 Kräutertöpfe in der Wohnung halten nun schon 1 Woche durch. Wobei der Dill bereits sehr am kämpfen ist.

35 Gedanken zu „Exstudentin feiert 5-Jähriges!

  1. Herzlichen Glückwunsch zu den 5 Jahren!

    Lesertreffen sind zumindest dieses Jahr leider ja allgemein schwierig gewesen und werden sicherlich auch nicht mehr stattfinden.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall auch weiterhin beruflichbund privat alles Gute, auf dass die nächsten 5 Jahre noch besser laufen mögen!

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  2. Hallo Jenny,

    erstmal herzlichen Glückwunsch. Wie Du richtig schreibst, erreicht nicht jeder das 5-jährige.Das ist wie bei Unternehmensgründungen, da gibt es 90% der Firmen auch nicht mehr nach 5 Jahren.

    Ich denke, man entwickelt sich weiter und dabei verändern sich die Prioritäten und die Interessenlagen. Das Thema Finanzen mag vielleicht nicht mehr so wichtig erscheinen, weil es bei dir sowieso automatisch läuft und die Zielsetzungen schon relativ fest sind. Und seien wir ehrlich: Nach einer Anfangsphase, wo alles neu ist setzt irgendwann die Routine ein.

    Ich hatte mir vor Jahren auch mal überlegt, einen Blog zu eröffnen. Genug zu Geldanlage und Aktien könnte ich schreiben, aber nach der anfänglichen Faszination (Ok, das Aktienthema mag ich noch nach Jahrzehnten, das wäre es nicht) habe ich gesehen, dass sich die immer wiederholenden Anfängerfragen anfingen mich zu ermüden. Wobei die fragenden Leute dafür nichts können, sie sind zumeist am Anfang und wollen nur wissen was wichtig ist. Und das monetarisieren ist auch so eine Sache. Amazon & Co. sind auf Blogseiten eher eine nervige Erscheinung für Besucher und diese Art Werbung wirft auch so gut wie nichts ab.

    Und hier kommt der Knackpunkt: Will man wirklich von einem Kanal oder Blog leben? Da es sehr aufwendig ist, vereinsamen viele Leute und da man darauf angewiesen ist, werden mehr oder minder sinnvolle Produkte/Dienstleistungen mehr oder minder lustlvoll angepriesen.Und Du hast recht: Momentan ist Youtube wahrscheinlich das einträglichste Medium. Aber leider auch das arbeitsintensivste und Du hast keine Kontinuität. Bringst Du 6 Monate etwas, was die Leute nicht oder weniger interessiert, siehst Du das sofort an deine Einnahmen. Kein leichter Weg und ich habe Respekt vor jedem, der das erfolgreich durchführt.

    Vielleicht hast Du irgendwann die Idee, in deinem Blog andere Schwerpunkte zu setzen oder es war einfach nur eine längere Episode mit vielen Erfahrungen. Das ist doch auch ein Gewinn. Ich wünsche dir alles Gute.

    Oliver

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    • Hi Oliver,
      von meinen Lesern wissen die meisten mehr als ich über die Börse 😀 Ich kann Leuten zeigen, wie man Depots eröffnet und kenne ein paar ETF-Basics. Bei Aktien gucke ich auf die Marktkapitalisierung, den Gewinn des Unternehmens und KGV. Und das wars dann.. und im Zweifelsfall hat schon ein anderer Blogger über alles geschrieben.

      Die Anfängerfragen oder wiederholende Themen schrecken mich tatsächlich auch ab (auch bei Lesertreffen). Für meine Freizeit reicht es, wenn ich mich mit Freunden & Familie austausche. Andere Blogger wie Madame Money Penny haben viel Arbeit, die Leserfragen ihrer Communities zu beantworten. Fremden will ich zudem nicht in ihre Finanzen reinreden.

      Die meisten „alten Hasen“, die schon länger investieren sind auch nicht mehr so aktiv in der Finanzcommunity wie noch 5 Jahren.

      Ansonsten: Wenn du Bock hast, fang mit dem Bloggen an und machs auf deine Art. Ich sehe mein Blog ein wenig als mein eigenes Wiki zum Nachlesen und verschicke auch an Freunde Links zum Nachlesen. Und man zwingt sich selbst dazu, Themen zu recherchieren, um es ordentlich aufzuschreiben.

      Liebe Grüße
      Jenny

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  3. Hallo Jenny,

    ein ganz großes Danke für Deinen Blog. Als Bloggerin bist Du natürlich und Dir selbst treu geblieben. Deine Themen haben sich erfreulicherweise über den engen „Finanzzirkus“ hinaus erweitert und dem realen Leben geöffnet. Dadurch unterscheidest Du Dich sehr wohltuend von den vielen meist eindimensionalen „Finanzfuzzis“, die nur immer wieder das Gleiche wiederholen (Sparquote, FIRE, Immos vs. Aktien, …)
    Hinter Deinen Beiträgen kann man erkennen, dass da ein Mensch sich verändert, Seinen Themenkreis erweitert, um neue Einsichten ringt und manchmal auch zweifelt und unsicher ist.
    Solchen Menschen gebe ich auch gerne eine Rückmeldung und Bestätigung in Form eines Kommentars.
    Ich freue mich jedenfalls auf jeden neuen Beitrag von der Ex Studentin.

    Gerhard

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    • Vielen lieben Dank, Gerhard!! ❤ Das ist ein sehr großes Lob 🙂 Ich hab zum Glück einen Namen ohne Finanzbezug gewählt. Wenn ich bald über meinen Kräutergarten berichte, dann ist das eben so. 😀

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  4. “ Bei mir überleben für gewöhnlich keine Pflanzen, aber meine 10 Kräutertöpfe in der Wohnung halten nun schon 1 Woche durch. Wobei der Dill bereits sehr am kämpfen ist.“

    Made my day, ich schmeiß mich weg vor lachen 😀 😀 😀
    So, jetzt habe ich mal wieder nichts Produktives zum Thema Finanzen beigetragen, aber deinen letzten Funfact fand ich einfach zu goldig 😉
    Du kennst mich ja, ich pflanze gerne Chilis an. Dieses Jahr bin ich auch total stolz auf mich. Erst hatte ich wegen dem Umzug keine Lust zum anpflanzen, habe mich aber Ende April doch durchgerungen. Zum Glück, so gut wie in diesem Jahr sind meine Chilis noch nie gewachsen 🙂

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  5. Herzlichen Glückwunsch zu deinem Fünfjährigen. – Ich habe die Erfahrung gemacht, dass vieles durch Zufall geschieht. Dabei weiß ich nicht einmal mehr, durch welchen Zufall ich überhaupt auf deine Seite kam. Aber ich weiß, dass ich durch DEINE Links auf die Finanz-Community aufmerksam wurde. Und dann durch die Finanz-Community erstmal erfuhr, dass man mit Bloggen und YouTuben auch „echtes“ Geld verdienen kann.
    Aber damit bin ich genauso zögerlich wie du: ich kann jetzt von meiner Rente ganz gut leben, und du musst es dir auch gut überlegen, ob dein Haupt-Einkommen aus den Job kommen soll, den du mithilfe deines Studiums ausübst – oder ob du dich von der Anzahl der Abonnenten, Klicks und Likes abhängig machen willst.

    Ich habe seit letzter Woche einen YouTube-Kanal just-for-fun und bin schon ganz froh, wenn einige meiner persönlich-Bekannten sich meine Videos anschauen (was sie auch nur deshalb tun, weil sie mich kennen und nicht, weil die Filmchen so toll sind).

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    • Hey Rabi, das freut mich sehr, dass du durch meinen Blog den Einstieg gefunden hast!!:) Was ich gut finde, dass wir Blogger uns nicht als Konkurrenz sehen und neidlos auf unsere Blogger-Kollegen verweisen. Letztlich hat jeder einen eigenen Schreibstil und ggf. andere Zielgruppen/Themen und somit bleibt man als Leser eben bei der Hand voll Blogs hängen, wo man sich wohlfühlt. So geht es mir zumindest als Leserin.

      Das mit dem Geld verdienen war vor 5 Jahren noch nicht so ausgeprägt, aber ich fand es sehr interessant zu sehen, wie die Community da gemeinsam gewachsen ist und viel ausprobiert. Und letztlich kann das jeder und jeder fängt mal klein an. Falls man mit seinem Hobby Geld verdient: Umso besser. Und wenn nicht, auch nicht schlimm. Es ist immer gut, seine Comfortzone zu verlassen (bin gespannt, wie sich deine Youtube-Videos entwickeln). Schau dir mal das Programm „Shotcut“ an. Das ist kostenlos und damit habe ich dieses Jahr privat Videos und Bilder geschnitten. Da kann man Videos mit schneiden, beschriften, Tonspuren unterlegen.

      Der Schritt, davon wirklich leben zu können, ist allerdings viel größer. Ich hatte in meinem Job keinen großen Leidensdruck, ich bin sehr gerne Ingenieurin. Meine Motivation, mich mit irgendwas selbstständig zu machen, ist sehr gering.

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      • Danke für die Antwort. Aus unerfindlichem Grund wurde der „Shotcut“-Download von Norton als nicht sicher abgelehnt.
        Aber davon abgesehen: Der tiefere Grund, dass ich überhaupt Videos bei YouTube hochgeladen habe, ist, dass ich bei Bedarf mir persönlichen Bekannten auf einfache Weise bewegte Bilder zeigen kann.
        Ich habe nur einen ganz einfachen Fotoapparat, der als Zusatzfunktion auf „Filmen“ hat (hatte ich nur zufällig entdeckt lach). Vor 30 Jahren hatte ich mir mal eine richtig teure analoge Filmkamera für Videorekorder gekauft: 99% der Aufnahmen, die ich damit gemacht habe, habe ich Niemandem gezeigt. Einzige Ausnahme war der „Saft-Film“, den du dank YouTube nun ja auch gesehen hast.

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      • Hallo Jenny, ich weiß nicht, ob du es schon gesehen hast: seit etwa zwei Wochen habe ich mehrere Videos bei YouTube hochgeladen – seit gestern auch zum Thema „Finanzen“ im weitesten Sinne. Dazu werden auch in den nächsten Tagen mehrere weitere Videos folgen, die ich zurzeit drehe. Aber keine Angst: meine Challenge ist, dass kein Video länger als zwei Minuten sein soll.

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      • Huhu Rabi,
        danke für den Hinweis! Nicht länger als 2min klingt gut. Ich bin zwar selbst kein Experte, aber Ton ist bei Videos am wichtigsten. Da tun es ggf. schon Handy-Kopfhörer mit integriertem Mikro.
        Spoiker: Diese Woche wird es ein Youtube-Video mit mir geben. Bin gespannt, wir mein Ton da rüber kommt.

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      • Danke für das Stichwort „Youtube-Video“: Dadurch habe ich gerade das Interview mit dir vom 20.6.2018 entdeckt (bei Finanztrends). Du bist in dieser Hinsicht ja recht aktiv.

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      • 2018 war ich geladener Gast auf der Invest 2020. Dadurch hatten sich ein paar Video-Interviews ergeben. Ich lasse die aus Eitelkeit gerne unter den Tisch fallen 😀 Aber da muss ich meine Comfortzone mehr verlassen. Ich verstecke mich gerne in der schriftlichen Welt, weil man da nicht auf Äußerlichkeiten achten und nicht spontan sein muss.

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  6. Liebe Jenny,

    ganz herzlichen Glückwunsch zum 5jährigen! Du warst für mich eines der großen Vorbilder, wie man unaufgeregt und bodenständig sein Ding durchzieht und sich dabei selbst treu bleibt, ohne sich zu verkaufen. Deine Kommentare haben mich seit 2016 immer wieder begleitet und inspiriert. Vielen Dank für Deinen wertvollen Beitrag zur Finanzcommunity ❤ Ich bin sehr gespannt, was Dein Resümee zum 10jährigen enthält!

    Herzliche Grüße und alles Liebe
    Sventja

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    • Huhu Sventja,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar! ❤ (Coole URL, habe dich in meinem Blogroll ergänzt)
      Ja, aber jetzt gehen Jubiläen wohl in 5er Schritte weiter 😀 Bin auch mal gespannt, was bis dahin mein Fazit ist und ob ich immer noch das gleiche Design habe (eher ja..).

      Ich schiele oft zu Frugalist Oliver. Er hat sich letztlich auch für sein Privatleben und wenige Beiträge entschieden. Das finde ich gut. Finanzen sind ein tolles Hobby. Aber ein tolles soziales Umfeld & Gesundheit sind wichtiger.

      Liebe Grüße
      Jenny

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  7. Happy Birthday zu 5 Jahren Ex-Studentin und alles Gute für die nächsten Jahre. Du hast mit Deinen Entscheidungen alles richtig gemacht, wenn Du zufrieden bist.

    Wenn Du mal überlegst, wie viele 2015 mit uns gestartet sind und wie wenige den Blog noch machen, ist das echt eine Leistung. Dabei ist es vollkommen egal, ob Du nun viele Leser hast oder wie viele Artikel Du schreibst, solange Du die Lust am Schreiben beibehalten hast. An der Vielzahl an Kommentaren unter Deinen Artikeln siehst Du auch, dass noch viele Deinen Blog besuchen und die Artikel lesen.

    Mach einfach genau weiter so! 🙂

    Viele Grüße
    Daniel

    PS: Ist unser Interview im Podcast wirklich schon 4,5 Jahre her. So lange kommt mir das gar nicht vor.

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    • Hi Daniel,
      ich hätte auch nicht gedacht, dass unser Interview schon so lange her ist. Beim Schreiben des Artikels ist mir das Jahr „2016“ aufgefallen und musste es so akzeptieren. 😀
      Bin mal gespannt, was das Jahr 2025 bringt, wenn wir unser 10-Jähriges feiern. 🙂 Du, Albert und andere sind ja bereits sehr bekannt. Bin gespannt, wann ihr in der Finanzszene so groß werdet wie Bibis Beauty Palace, Gronkh und Co.

      Liebe Grüße
      Jenny

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  8. Hallo,

    gratuliere zu den fünf Jahren. Ich will nur einen Aspekt mal herausgreifen:
    „Wieso habe ich nicht mehr aus meinem Blog gemacht?“

    Ich selbst betreibe 4-5 Blogs mit anderen Themen ohne Finanzen, inklusive Youtube-Kanälen, das kann in der Tat recht schnell zu einem zweiten Hamsterrad werden mit dem Gefühl immer mehr und mehr machen zu müssen, mit dem schlechten Gewissen mal ein paar Tage nichts zu posten. Ansonsten ist mir zumindest bei vielen Finanzblogs aufgefallen, dass eine „Kommerzialisierung“ nicht immer positiv ist, letztlich ändert sich die Ausrichtung und der Inhalt gegenüber dem kleinen privaten Blog und am Ende will man auch noch einen Videokurs an den Mann oder Frau bringen. Von daher ist es auch eine gute Entscheidung einfach so zu bleiben.

    Gruß
    Fuseboroto

    Gefällt 2 Personen

    • Hi Andy,
      danke für dein Verständnis und deine Sichtweise! Ja, wenn man den Fokus auf Kommerzialisierung legt, ändert sich auch meistens die Zielgruppe. Dann braucht man viele neue Leser, die neue Abschlüsse über deine Seite tätigen. Man verliert ggf. ein paar der Stammleser. Es gibt wiederum auch Blogger, die durch gute Produkte überhaupt erst Stammleser bekommen.

      Ich habe tatsächlich auch noch 2 andere Blogs. Man kann lockerer und offener schreiben, wenn man keine persönliche Bindung zu den Lesern & keine Kommentatoren hat.

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    • Ja. Durch Kommerzialisierung seiner Videos kann man genauso schnell im Hamsterrad landen wie bei einem Angestellten-Job. Wenn man es dagegen die Videos ganz privat nur für sich und seine Bekannten dreht, dann bleibt der „Spaß“ erhalten, weil es einem egal sein kann, ob sich fünf Leute oder fünf Millionen das Werk ansehen (Letzteres wäre mir sogar richtig unheimlich)

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  9. Hallo Jenny, herzlichen Glückwunsch zum 5. Blog Geburtstag, ich schaue immer wieder gerne vorbei. Ein Tipzu deinen Kräutern, ich spendiere den Kräutern meist einen größeren Topf und mehr Erde, dann geht es meist besser.

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    • Huhu Christine, danke für den Hinweis! Habe mich an sich ein wenig eingelesen, wie man Kräuter grob in der Wohnung hält. Viel Platz, keine Staunässe. Habe die Kräuter deswegen umgetopft (mehr als 15cm Durchmesser war platztechnisch leider nicht drin) und habe Töpfe mit Wasserspeicher, wo das Wasser von unten kommt. Schnittlauch, Basilikum und Petersilie habe ich jeweils auf 2 Töpfe aufgeteilt. Und nun bin ich mal gespannt. Mein Freund hat zum Glück auch ein Auge drauf.

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  10. Pingback: Das wurde woanders geschrieben – Woche 44/2020 › Fuseboroto.info

  11. Hi Jenny,

    auch von mir alles Gute zum Jubiläum. Und glaub mir – fünf Jahre muss man auch erst mal durchhalten. Ich habe über die Jahre viele Blogs entstehen und versiegen gesehen. Es ist wirklich schade, dass du über „Die Schattenseiten des Bloggerlebens“ nachdenken musst.

    Ich war damals blauäugig gestartet und hab geschrieben, was ich wollte und was Spaß macht. Ob es andere interessierte spielte die zweite Rolle. Denn ein Blog sollte ein Stück von einem selbst sein und deiner ist echt gut. Er gefällt mir an manchen Stellen sogar besser (und ist authentischer) als meiner. Ein dickes Kompliment geht an dich. Umso tragischer finde ich, dass nicht wirklich Einnahmen generiert wurden.

    Klar startet man einen Blog nicht wegen des Geldes, doch wenn er wie deiner 5 Jahre alt wird und 5.000 bis 10.000 monatliche Besucher verzeichnet, dann sollten dann auch 200 – 500 Euro rauskommen. Klingt verrückt … ich weiß.

    Ich habe mir vorgenommen regelmäßig was Gutes zu tun. Und beim Lesen deines Beitrag kam mir eine Idee. Wenn du Interesse an meinem Buch „Selbst schuld wer nicht bloggt: Wie Du mit Herz und Verstand einen Blog profitabel erstellst“

    (https://selbst-schuld.com/selbst-schuld-wer-nicht-bloggt-und-geld-damit-verdient-buch-leserprobe/)

    hast, dann lass es mich (am besten per Mail) wissen und ich kann dir zu den Glückwünschen auch ein kleines Präsent zukommen lassen. 🙂 Verdient haben es du und dein Blog auf jeden Fall.

    Weiterhin viel Spaß beim Bloggen wünscht dir

    Christian

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    • Hi Christian,
      als Finanzbloggerin nehme ich natürlich erst mal jedes Geschenk an 😀 Danke schön! 🙂 Ich schreibe dir eine Mail und hoffe, dass ich zum Lesen komme.

      Die 200-500€ im Monat klingen tatsächlich plausibel bzw. habe ich auch mal von Bloggerkollegen gehört. Ich bin mir nicht sicher, ob es der Finanzrocker war, aber er hat mal erzählt, dass Leser bewusst über seine amazon-Affiliate-Links einkaufen (Unterhosen, Sportgeräte usw), quasi als Dankeschön. So kommt schnell Geld zusammen + VG-Wort Einnahmen.

      Ansonsten habe ich schon viele Ideen, bin aber auch einfach zu faul dafür. Bzw. schöner formuliert: Habe die letzten Jahre meine Prioritäten anders gesetzt. Alleine mein Design ist ja schon eine Antiquität. 😀 Aber sollte mich langsam damit beschäftigen und zumindest bereits bestehende amazon Links ggf. auf Dauer ersetzen. Denke nicht, dass das Lesern weh tut und glaube nicht, dass ich daraufhin plötzlich meine Artikel mit P2P-Links und Smava-Krediten zuspame.

      Liebe Grüße
      Jenny

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  12. Hallo Jenny,
    gratuliere zum 5-Jährigen deines Blogs. Es ist schön zu lesen, dass du noch 40 angefangene Artikel in der Pipeline hast – So sind wir beruhigt, dass wir auch das 10-Jährige noch erleben werden. 🙂 Dein Blog ist wirklich toll ist und es macht echt Spaß ihn zu lesen. Deine Artikel wirken ehrlich und menschlich und sind angenehm zu lesen. Dein Blog begleitet uns zwar erst seit etwa 2 Jahren, das liegt aber auch daran, dass wir das Thema Finanzen erst vor wenigen Jahren für uns entdeckten. Es war aber dann ein echtes Highlight für uns, als wir dich dann auf der INVEST 2019 persönlich kennenlernten und fortan hatten wir dich ins Herz geschlossen. Vermutlich kannst du dich gar nicht mehr an uns erinnern, aber wir quatschten ziemlich lange mit dir und trafen dich dann witzigerweise sogar auf der Rückfahrt im Zug, wo wir uns weiter unterhielten. Auf dieser besagten INVEST fassten wir gerade den Entschluss mit dem Bloggen zu beginnen. Den ausschlaggebenden Schubser hat uns zwar der Luis (von: nur Bares ist Wahres) versetzt, da er uns auf der Messe ein Ultimatum stellte, bis wann die ersten Seiten online zu stehen haben 😉 – er kontrollierte das sogar, was super war – aber ich komme vom Thema ab.
    Jedenfalls sehen wir das genauso wie du! Das Bloggen soll Spaß machen und wer nicht vor hat seine ganze Freizeit in den Blog zu investieren, muss eben die Taktung der Artikelveröffentlichungen auf ein annehmbares Maß reduzieren. Wir handhaben es ähnlich wie du und Olli. Ein Artikel pro Monat sollte es etwa sein, aber wir sind derzeit nicht bereit mehr unserer Freizeit dafür zu investieren – zumal wir eh noch kaum Leser haben. 😉

    Der Blogname ist tatsächlich auch so eine Sache. Klar, wenn man sich einen gewissen Namen gemacht hat ist es schwer den noch zu ändern. Gut, dass wir noch nicht so viele Leser haben, denn wir haben uns letzte Woche dazu durchgerungen, unseren Namen und damit auch die Domaine zu ändern. Den Grund hast du in diesem Artikel schon erwähnt – Die Finanzen sind ein spannendes Thema, aber auch für uns nur die Basis. Darüber hinaus gibt es so viel Interessantes und Wichtiges in der Welt. Damit ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich im Laufe der Jahre der Schwerpunkt des eigenen Interesses und damit vielleicht auch des Blogs etwas verschiebt. Die Wahl des Namens ist daher gar nicht so einfach. Wir werden versuchen ihn etwas weiter zu fassen, um mehr der uns wichtigen Themen darin behandeln zu können. Unsere Entscheidung fiel nun auf „InvestierPaar“. Denn investieren kann man nicht nur monetär, sondern in allen möglichen Bereichen und vor allem auch in sich selbst und in die Zukunft!

    Ganz liebe Grüße und mach unbedingt weiter so,
    dein InvestierPaar

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    • Huhu,
      wie heißt den euer Blog / die alte URL? Cool, dass Luis euch da motivieren konnte. Habe ihn auch über die Invest kennen gelernt. Ich erinnere mich leider wirklich nicht an alle Leute, die ich auf den Invest getroffen habe (dafür sind es zu viele in kurzer Zeit). Aber ich erinnere mich an ein junges Pärchen (Vielleicht Anfang 30? ich glaube aus dem IT-Bereich?) mit dem ich mich länger unterhalten habe.

      Eine URL bzw einen Namen zu finden ist nicht leicht, aber den einen perfekten Namen gibt es eh nicht. Mittlerweile mag ich den Namen Exstudentin. Man kann den Namen auch nicht so leicht mit anderen verwechseln. Korrigiere, gerade mal gegoogelt: Finanzstudent.de gibt es natürlich auch 😀

      Ich finde es schön, dass ihr als Paar euch dieses Hobby teilt. Abgesehen von den Beziehungsinvestoren kenne ich kein Paar, was gemeinsam bloggt. Und letztlich sind Finanzen nur der Einstieg zu den anderen wichtigen Säulen wie Gesundheit & Persönlichkeitsentwicklung. Irgendeins der Themen ist die Einstiegsdroge und irgendwann befasst man sich mit dem Gesamtpaket für ein schönes Leben.

      Funfact 8: Mein Freund liest meinen Blog nicht mal.

      Liebe Grüße
      Jenny

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      • Saalü Jenny,
        Wir denken, dass wir genau dieses Pärchen sind, auch wenn wir in Wirklichkeit schon Mitte 30 sind. 😉
        Deinen Namen finden wir auch echt einprägsam. Da muss man nie lang überlegen, der strahlt regelrecht in den Hirnwindungen, sodass er immer direkt auffindbar ist.

        Die Frage nach der URL unseres Blogs beantworten wir natürlich sehr gern:
        http://www.investierpaar.home.blog/

        Ganz liebe Grüße und bis bald,
        Anja und Andi

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