Zusammenfassung meiner Blogparade: Was brauche ich wirklich? (1/2)

Im Januar/Februar habe ich zur Blogparade aufgerufen und bin euch noch die versprochene Zusammenfassung der Antworten schuldig. Vielen Dank an die 30 Teilnehmer und die vielen Kommentare! Ich habe euch gefragt, was ihr jetzt und auf Dauer im Leben wirklich braucht. Ich hoffe, ich kann mit meinen Zusammenfassungen deren Inhalt einigermaßen gerecht werden. Es sind wirklich viele tolle, unterschiedliche Beiträge entstanden. Aufgrund der Masse habe ich die Zusammenfassung auf 2 Beiträge aufgeteilt.

Noch mal zur Erinnerung: Folgende 6 Fragen habe ich euch gestellt:
1. Was braucht ihr aktuell, um glücklich zu sein?
2. Was braucht ihr dauerhaft, um voraussichtlich bis an euer Lebensende zufrieden zu sein?
3. Auf welche Dinge im Leben könntet ihr theoretisch verzichten und habt sie derzeit dennoch?
4. Ist es euch wichtig, “mehr” vom Leben zu haben als nur das Nötigste?
5. Wie sähe für euch eine optimale Welt aus, in der ihr zufrieden leben könntet?
6. Ihr zieht in eine kleinere Wohnung und ihr könnt nicht alles mitnehmen. Welche Sachen würdet ihr als erstes ausmisten? Weiterlesen

Stress: Ein Symptom der heutigen Gesellschaft

Vor Kurzem habe ich einen Artikel über unterlassene Hilfeleistung veröffentlicht, weil mich die Angst vor dem Verlust von Gesundheit oder gar Leben in letzter Zeit sehr beschäftigt hat. Zwei ehemalige Schulkameraden sind die letzten Jahre bei Unfällen ums Leben gekommen. Meine Chancen auf einen Unfall im hektischen Stuttgarter Berufsverkehr stehen auch nicht all zu schlecht: Ich werde als Fußgängerin und Fahrradfahrerin häufig von Autofahrern übersehen, da diese nicht in den Rückspiegel schauen, Zebrastreifen ignorieren oder beim Abbiegen nicht auf Passanten achten. Mein trauriger Rekord ist es, innerhalb einer Woche fast zweimal umgefahren worden zu sein. Seitdem rattert es in meinem Kopf.

Wieso verhält sich die heutige Gesellschaft so gestresst? Weiterlesen

Ab wann ist etwas unterlassene Hilfeleistung?

In meinem heutigen Beitrag geht es nicht um Finanzen, sondern um das Thema Moral. Vor ein paar Tagen stand ich am Bahnhof und warte auf meine Bahn. 18:30 Uhr, viele Leute hatten gerade Feierabend. Die Bahn hatte wie immer Verspätung und man hörte die ersten Leute darüber philosophieren, ob sie ihren Anschlusszug überhaupt noch erreichen. Der Zug musste jeden Moment kommen und doch wurde die Aufmerksamkeit der Masse plötzlich auf einen Mann gelenkt, der rund 10m vom Bahnhof entfernt auf dem Boden lag. Der Mann lag vor einer kleinen Imbissbude, der Besitzer war bereits zum Vorschein gekommen. Weiterlesen

Qual der Wahl- Leistungskurswahl beim Abitur

Heute wird es ein wenig philosophisch und ich berichte euch ein wenig über meine bisher getroffenen Entscheidungen in Bezug auf meinen Bildungsweg.

War eigentlich dieses Mal wirklich, wirklich als Ein-Teiler geplant. Aber ich schreibe einfach zu viel. In meinem ersten Teil berichte ich von meiner Leistungskurswahl in der Oberstufe. Im zweiten Teil geht es darum, wieso ich kurz vorm Abitur meinen Traumberuf Lehrerin gegen ein Ingenieursstudium eingetauscht habe.

Lebensziele können sich jederzeit ändern
Ich habe bereits in einem vorigen Artikel geschrieben, dass ich im Leben gerne flexibel bleiben möchte und mir deswegen keine festen Ziele setze. Meine Aussage muss ich sogar noch etwas ergänzen:

Wer sich feste Ziele setzt, verbaut sich damit ggf. bessere Optionen. Weiterlesen

Konsumausgaben: Was ist mir ein Produkt wert?

Beim Umgang mit Geld heißt es oft:

  1. Meide Markenprodukte!
  2. Wer billig kauft, kauft zweimal.

Zwei wichtige Leitsätze, die sich an sich widersprechen aber gleichzeitig auch gut ergänzen. Neben diesen beiden Leitsätzen möchte ich euch heute 6 weitere Kriterien vorstellen, anhand derer ich im Alltag entscheide, wie viel ich für einen Gebrauchs- oder Verbrauchsgegenstand ausgebe. Weiterlesen

Sei geizig mit deiner Unterschrift

Wer einen Vertrag unterschreibt, tauscht meistens sein Geld gegen eine Leistung oder einen Sachwert ein. Es ist sinnvoll, die Rahmenbedingungen des Tauschgeschäftes genau zu definieren.

Es gibt für mich 2 Gründe, wieso ich ungern meine Unterschrift irgendwo drunter setze.

  1. Es ist mit Geld verbunden.
  2. Man bekommt nicht zwangsläufig das, was man erwartet hat.

Punkt 1: Verträge sind mit Geld verbunden.
Letzten Endes dreht sich alles irgendwo ums Geld: Wenn ich einen Vertrag meines Strom- oder Internetanbieters unterschreibe, will ich deren Leistung, sie meine Moneten. Das gleiche bei einem Mietvertrag, Zeitschriftenabo, Fitnessstudio oder einer Ratenfinanzierung. Es können einmalig hohe Kosten entstehen oder auch Verpflichtungen über einen längeren Zeitraum hinweg: 4 Jahre lang 600€ für das Leasing-Fahrzeug klingen machbar; man verliert den Job oder man lernt plötzlich die Traumfrau kennen, bekommt Nachwuchs und muss schauen, wie man den Geldverbrenner schnell los wird. Weiterlesen